Grüner Tee & Matcha
Konzentrierteste Nahrungsquelle für Katechine, v. a. EGCG. Matcha (gemahlenes ganzes Blatt) liefert deutlich mehr Polyphenole pro Portion als aufgegossener grüner Tee, bei dem nur der wasserlösliche Anteil in der Tasse landet.

Nährwerte
Makronährstoffe
Vitamine
Mineralien
Dr. Gundry
Grüner Tee steht prominent auf Gundrys Yes-Liste. Er hebt EGCG als potentes Polyphenol hervor, das Autophagie unterstützt und die Mitochondrienfunktion verbessert. Empfehlung: 2–3 Tassen täglich, matcha-Qualität bevorzugt.
Dr. William Li · 5×5-System
Grüner Tee ist eines der wenigen Foods, das Li über fast alle fünf Systeme stark einstuft. EGCG ist einer der stärksten Angiogenese-Modulatoren aus der Nahrung. Katechine wirken als Präbiotikum, unterstützen Stammzell-Erhalt, schützen DNA. Nur bei Immunität eher moderat.
Biolazar-Evidenz
Ungewöhnlich konsistente Evidenz über Länder und Studiendesigns hinweg. Kohorten aus Japan zeigen dosisabhängige Mortalitätsreduktion. EGCG-Isolate in Supplement-Form sind schlechter bioverfügbar — der Tee selbst schlägt hochdosierte Extrakte in vielen Endpunkten.
So einsetzen
Aufguss: 2–4 Tassen täglich, 70–80 °C (nicht kochend, sonst wird EGCG teilweise zerstört). Matcha: ½–1 TL (1–2 g) aufgeschlagen — da du das ganze Blatt trinkst, entspricht das dem Vielfachen an Katechinen einer normalen Tasse; 1 Portion täglich genügt. In beiden Fällen nicht direkt zu eisenreichen Mahlzeiten (Katechine hemmen die Eisenaufnahme).
