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ObstGundry: Empfohlen

Sanddorn

Eine der dichtesten Vitamin-C-Quellen der Natur — je nach Sorte ein Vielfaches der Orange — und eine der wenigen Früchte mit dem seltenen Omega-7-Fett (Palmitoleinsäure) für Haut und Schleimhäute. Nährstoffbombe mit distinktem Profil, aber (noch) schmaler Human-Evidenz.

Auch bekannt als: sea buckthorn, hippophae rhamnoides, sanddornbeere, omega-7, palmitoleinsäure

Leuchtend orange Sanddornbeeren am Zweig auf dunklem Steinuntergrund

Nährwerte

pro 100 g
82kcal
Glykämischer Index25 · niedrig

Makronährstoffe

Eiweiß
1.4 g
Fett
7.1 g
Kohlenhydrate
5 g
Ballaststoffe
4.7 g

Vitamine

Vitamin C
450 mg
Vitamin E
3 mg
Vitamin A
30 µg

Mineralien

Kalium
133 mg
Calcium
42 mg
Eisen
0.4 mg
Drei Perspektiven

Dr. Gundry

Lektin-kritische Perspektive.

Empfohlen

Sanddorn erfüllt Gundrys Kriterien gleich mehrfach: sehr zuckerarm, extrem polyphenol- und vitaminreich und — ungewöhnlich für eine Beere — mit einem nennenswerten Anteil gesunder Fette, überwiegend Palmitoleinsäure (Omega-7). Diese Kombination aus Antioxidantien und Fett entspricht genau dem Profil, das er an Lebensmitteln schätzt. Wie bei anderen sehr sauren Beeren gilt sein praktischer Vorbehalt: die ganze Frucht, das reine Mark oder das kaltgepresste Öl zählen, nicht der stark gezuckerte Sanddornsaft oder -likör.

Dr. William Li · 5×5-System

Bewertung nach den fünf körpereigenen Verteidigungssystemen.

Angiogenese
Mittel
Regeneration
Stark
Mikrobiom
Mittel
DNA-Schutz
Stark
Immunsystem
Stark

Sanddorn punktet bei Li breit. DNA-Schutz und Immunität: Der außergewöhnliche Gehalt an Vitamin C, Vitamin E und Carotinoiden liefert eine der stärksten antioxidativen und immununterstützenden Kapazitäten unter den Früchten. Regeneration: Das seltene Omega-7 (Palmitoleinsäure) ist ein Baustein von Haut- und Schleimhautzellen und wird für Gewebereparatur, Hautbarriere und feuchte Schleimhäute untersucht. Angiogenese und Mikrobiom profitieren von den Polyphenolen und Ballaststoffen. In Summe ein ungewöhnlich vollständiges Mikronährstoff- und Fettsäureprofil für eine einzelne Frucht.

Biolazar-Evidenz

Unabhängige Studienbewertung.

Frühphasig

Der belastbare Kern ist die außergewöhnliche Nährstoffdichte: Sanddorn ist eine der reichsten Vitamin-C-Quellen der Natur (sortenabhängig ~200–600 mg/100 g), dazu viel Vitamin E, Carotinoide und mit der Palmitoleinsäure ein seltenes Omega-7-Fett, das sonst kaum in Pflanzen vorkommt. Die Human-Evidenz ist noch schmal, aber vielversprechend: kleinere RCTs zeigen Effekte bei trockenen Augen (Larmo) und Hinweise auf Nutzen für die Hautbarriere und bei atopischer Haut; einzelne Studien deuten günstige Effekte auf Blutfette an. Einordnung: kein bewiesenes Wundermittel, aber ein genuin distinktes Profil — die Kombination aus Vitamin-C-Dichte und Omega-7 findet sich in kaum einer anderen Frucht. Wegen des sehr sauren, herben Geschmacks fast immer verarbeitet; auf zugesetzten Zucker in Säften und Mus achten.

ImmunHautHerz-Kreislauf

PubMed-Studien: ~700

So einsetzen

Wegen des sehr sauren Geschmacks selten pur; sinnvoll als reines, ungesüßtes Mus (klein dosiert), im Smoothie mit süßerem Obst oder als kaltgepresstes Fruchtfleisch-Öl für die Omega-7-Zufuhr. Vitamin C ist hitzeempfindlich — schonend verarbeiten. Auf zugesetzten Zucker in Sanddorn-Säften und -Nektaren achten; das ungesüßte Mark oder Öl liefert den Nutzen ohne Zuckerlast.

Studien

  1. Larmo et al. (J Nutr 2010): Sanddorn und trockene Augen — RCT
  2. Sea buckthorn oil, skin and atopic dermatitis — PubMed-Suche
  3. Hippophae rhamnoides, Lipide und kardiometabolische Marker — Review

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