MitochondrialMittlere Evidenz

L-Carnitin

Transportiert Fettsäuren in die Mitochondrien — der Türsteher der Fettverbrennung. Am sinnvollsten bei Mangel (Veganer, Ältere); die Acetyl-Form (ALCAR) zielt aufs Gehirn.

Auch bekannt als: l-carnitin, carnitin, l-carnitine, acetyl-l-carnitin, alcar

Wirkungsweise

L-Carnitin schleust langkettige Fettsäuren in die Mitochondrien, wo sie zur Energiegewinnung verbrannt werden; es ist also ein zentraler Transporter im Fettstoffwechsel. Der Körper bildet es selbst; eine Supplementierung ist vor allem bei Mangel (z. B. vegan, dialysepflichtig) relevant. Hinweis: Darmbakterien können Carnitin zu TMAO umwandeln, das mit Gefäßrisiko diskutiert wird.

Ziele
EnergieHerz-KreislaufKognition
Einnahmezeit
Beliebig
Preisklasse
Günstig

Dosierung

Typisch 1–2 g/Tag. Acetyl-L-Carnitin (ALCAR) für kognitive Ziele.

Hinweise

Der klarste Nutzen besteht bei niedrigem Carnitin-Status (Veganer, Ältere, bestimmte Erkrankungen) — der Körper bildet es sonst selbst. Kardiovaskuläre Daten sind gemischt. Hinweis: Darmbakterien können Carnitin zu TMAO umwandeln, das mit Atherosklerose assoziiert ist — bei hohen Dosen ein theoretischer Vorbehalt.

VeganNicht in Schwangerschaft
Darreichung
KapselPulver

Wissenschaftliches

Mechanismen
Fettsäure-Transport in die Mitochondrien (Beta-Oxidation)EnergiebereitstellungALCAR: ZNS-gängige Form
Hallmarks of Aging
Mitochondriale Dysfunktion
Studienlage

Studien zu L-Carnitin

20.094 Studien insgesamt · Auf PubMed öffnen

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