AntioxidansMittlere Evidenz

N-Acetylcystein (NAC)

Vorläufer von Glutathion, dem wichtigsten körpereigenen Antioxidans. Klinisch als Schleimlöser und Paracetamol-Antidot etabliert — und als „GlyNAC" (mit Glycin) in der Altersforschung im Fokus.

Auch bekannt als: nac, n-acetylcystein, n-acetyl-cystein, n-acetylcysteine, acetylcystein

Wirkungsweise

N-Acetylcystein liefert Cystein, den limitierenden Baustein für die Bildung von Glutathion, dem wichtigsten körpereigenen Antioxidans. Dadurch stärkt es die zelluläre Entgiftung und verflüssigt zähen Schleim (klassische Anwendung bei den Atemwegen). Medizinisch ist es zudem das Gegenmittel bei Paracetamol-Vergiftung.

Ziele
Longevity (breit)ImmunStoffwechsel
Einnahmezeit
Beliebig
Preisklasse
Günstig

Dosierung

Typisch 600–1.200 mg/Tag. Spannend ist die Kombination mit Glycin („GlyNAC") — kleine Studien (Baylor) zeigten Verbesserungen bei Glutathion, Mitochondrien und Entzündungsmarkern bei Älteren.

Hinweise

Solide klinische Basis als Mukolytikum und als Notfall-Antidot bei Paracetamol-Vergiftung. Die Longevity-Anwendung (v. a. GlyNAC, kombiniert mit unserem Glycin-Eintrag) ist vielversprechend, beruht aber auf kleinen Studien. Hinweis: In der EU wird NAC teils als Arzneimittel (z. B. ACC) geführt — Qualität ist daher meist gut.

VeganNicht in Schwangerschaft
Darreichung
Kapsel

Wissenschaftliches

Mechanismen
Liefert Cystein für die Glutathion-SyntheseDirektes Antioxidans (Radikalfänger)Schleimlösend (mukolytisch)
Hallmarks of Aging
Chronische InflammationMitochondriale Dysfunktion
Studienlage

Studien zu N-Acetylcystein (NAC)

21.181 Studien insgesamt · Auf PubMed öffnen

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