AntioxidansMittlere Evidenz

Kurkuma (Curcumin)

Polyphenol aus der Kurkuma-Wurzel mit starken anti-inflammatorischen Eigenschaften. Hemmt NF-κB und mehrere Inflammations-Signalwege. Bioverfügbarkeit ist die zentrale Herausforderung — Piperin oder Liposomen-Formulierung verbessern die Aufnahme deutlich.

Auch bekannt als: curcumin, curcuma longa, diferuloylmethane

Wirkungsweise

Curcumin, der Hauptwirkstoff der Kurkuma, hemmt entzündungsfördernde Signalwege (u. a. NF-κB) und wirkt antioxidativ. Sein größtes Problem ist die schlechte Bioverfügbarkeit, die durch Piperin (schwarzer Pfeffer) oder spezielle Formulierungen deutlich erhöht wird. Am ehesten belegt sind Effekte bei Gelenkbeschwerden.

Ziele
GelenkeLongevity (breit)Herz-Kreislauf
Einnahmezeit
Mit Mahlzeit
Preisklasse
Günstig

Dosierung

500–2.000 mg Curcumin/Tag, zur Mahlzeit mit Fett. Mit Piperin (BioPerine®) oder als Liposom/Phytosom für bessere Bioverfügbarkeit.

Hinweise

Wechselwirkungen mit Blutverdünnern (Warfarin, ASS). Bei Gallensteinen und Schwangerschaft vermeiden. Standard-Kurkuma-Pulver hat sehr niedrige Bioverfügbarkeit (~1 %).

VeganWechselwirkungenNicht in Schwangerschaft
Darreichung
KapselPulver

Wissenschaftliches

Mechanismen
NF-κB-HemmungCOX-2-ModulationNrf2-AktivierungAMPK-Aktivierung
Hallmarks of Aging
Chronische InflammationMitochondriale DysfunktionGestörte Nährstoff-Sensorik
Studienlage

Studien zu Kurkuma (Curcumin)

30.698 Studien insgesamt · Auf PubMed öffnen

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