Finasterid
Der wirksamste Wirkstoff gegen erblich bedingten Haarausfall — ein verschreibungspflichtiger 5-Alpha-Reduktase-Hemmer, der DHT senkt. Hochwirksam, aber mit realen, kontrovers diskutierten Nebenwirkungen.
⚕ Nur unter ärztlicher Aufsicht
Dieser Wirkstoff ist verschreibungspflichtig bzw. ein Arzneimittel mit relevanten Risiken und Wechselwirkungen. Wir verkaufen ihn bewusst nicht und verlinken keine Bezugsquelle. Eine Einnahme gehört in ärztliche Hand — diese Seite dient ausschließlich der neutralen Information.
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Wirkungsweise
Finasterid hemmt das Enzym 5-Alpha-Reduktase und senkt damit die Umwandlung von Testosteron in das stärker wirksame DHT. Da DHT bei genetischer Veranlagung die Haarfollikel schrumpfen lässt, bremst Finasterid den erblichen Haarausfall und kann ihn teils umkehren. Die Wirkung hält nur bei dauerhafter Einnahme an; mögliche sexuelle Nebenwirkungen sind zu beachten.
Dosierung
Oral typisch 1 mg/Tag (gegen Haarausfall). Festlegung und Verlaufskontrolle ausschließlich durch die Ärztin/den Arzt.
Hinweise
Die Wirksamkeit gegen androgenetische Alopezie ist gut belegt — die Diskussion dreht sich um Nebenwirkungen: sexuelle Funktionsstörungen, Stimmungsveränderungen und das (seltene, aber dokumentierte) Post-Finasterid-Syndrom, dessen Beschwerden bei manchen Betroffenen anhalten. Stark teratogen: Frauen im gebärfähigen Alter dürfen zerbrochene Tabletten nicht einmal anfassen. Topisches Finasterid hat eine geringere systemische Belastung. Verschreibungspflichtig — Nutzen und Risiko individuell ärztlich abwägen.

